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Biologischer Pflanzenschutz

Unser Firmenname
Biologischer Pflanzen­schutz 
ist Programm:
umwelt­freundlich und nachhaltig!

Seit 2003 sind wir auf den biologischen Pflanzenschutz in der Innen­raum­begrünung spezialisiert. Wir helfen allen Mitarbeitern im Facility­management, die für die Bepflanzung zuständig sind: ob Topfpflanzen oder Großbäume. 

Ihre Pflanzen sehen nicht mehr gut aus – was nun?

Als Berliner Unternehmen bieten wir den biologischen Pflanzenschutz in der Innen­raum­begrünung und seit einigen Jahren auch im Außenbereich an.

  • Wir wollen unseren Teil für eine nachhaltige und lebenswerte Umwelt beitragen.
  • Wir möchten genauso wenig wie Sie, dass ihre Mitarbeiter und Besucher Pestizide einatmen müssen.
  • Wir verzichten auf chemische Pestizide und greifen auf die biologische Schädlingsbekämpfung mit Nützlingen und auf nützlingsschonende Mittel zurück.

Ihre Ansprech­partner

Geschäftsführer

Dipl.-Ing (FH) Christoph von Canstein

Langjährige Erfahrungen in verschiedenen Baumschulen als Baumschüler, in der Disposition, im Verkauf und als Betriebsleiter.
Geschäftsführerin

Dr. Kristina Hasselmann

Spezialisierung auf den biologischen Pflanzenschutz, Labor- und Frei­land­unter­suchungen im Pflanzenschutzamt Berlin zum Nützlingseinsatz, Promotion zur Effektivität von Nützlingen an Straßenbäumen

Geschicht­licher Überblick über den biologischen Pflanzenschutz

Foto von Spinnmilben
Spinnmilben (Schädling)
Foto einer Raubmilbe
Raubmilbe (Nützling), 0,1‑0,2 mm groß

In Gewächshäusern begann man um 1930 mit ersten Züchtungen und Frei­lassungen der Schlupfwespe Encarsia formosa, nachdem man die Parasitierung der Weißen Fliege beobachtet hatte. Dieses Verfahren wurde jedoch mit dem 2. Weltkrieg und der Produktion von günstigen chemischen Mitteln nach dem Krieg kaum noch verfolgt.

In Deutschland begann man erst langsam in den 70er Jahren mit der kommerziellen Vermarktung von Nützlingen. Vor allem der Wirkstoff DDT (Dichlor-diphenyl-trichlorethan) hat weltweit negative Auswirkungen auf Mensch und Tier hervorgerufen und wurde schließlich 1972 in der Bundesrepublik Deutschland verboten.

Zudem haben Resistenzen der Schädlinge gegenüber chemischen Pflanzen­schutz­mitteln die Forschung und Züchtung von Nutzorganismen befördert. Auch im Zierpflanzenbau gewann der biologische Pflanzenschutz aufgrund der großen Vorteile an Bedeutung:

  • keine Resistenzen gegen chemische Mittel
  • keine Gefahr für den Menschen
  • keine Trinkwasser- und Umweltverschmutzung.

Heute gibt es etwa 80 Nützlings­arten, die im Gewächshaus und im Freiland eingesetzt werden. Viele Verfahren gelten als Standard, zum Beispiel der Raub­milben­einsatz gegen Spinnmilben oder Schlupfwespen gegen Weiße Fliege im Erwerbsanbau.